Struktur der HTU

Grafik zu HTU und TU Organisation

Alle 2 Jahre wählen die Studierenden ihre Studienvertreter (Personenwahl) und ihre Uni- und Bundesvertretung (Listenwahl).

Wahlergebnisse 2017

Universitätsleitung und TU-Satzung

Wikipedia zu ÖH

BUNDESVERTRETUNG

Die Bundesvertretung der ÖH ist das bundesweite Gremium der Hochschüler_innenschaft. Sie vertritt alle österreichischen Studierenden gegenüber der Bundesregierung und ist Sprachrohr für alles, was auf den einzelnen Uni-Vertretungen passiert. Sie wird seit 2015 wieder von Studierenden gewählt. Die Mitglieder der Bundesvertretung treffen sich ca. alle 3 Monate.

UNIVERSITÄTSVERTRETUNG = HTU = HOCHSCHÜLERSCHAFT AN DER TU WIEN

Die Uni-Vertretung ist das universitätsweite Gremium der Hochschüler_innenschaft. Sie vertritt die Studierenden gegenüber der Universität. Die HTU besteht aus Referaten. Pro Referat gibt es einen von der Uni-Vertretung gewählten Referent_innen. Das Wirtschaftsreferat und das Referat für Bildung und Politik muss es laut UG geben. Eine Liste aller Referate könnt ihr hier einsehen. Das Budget der HTU setzt sich aus den ÖH-Beiträgen aller TU-Studierenden zusammen. In der Satzung (=Verfassung) ist schriftlich festgehalten wofür das Geld ausgegeben werden darf. Die Studienvertretungen (Fachschaften) und die Fakultätsvertretungen bekommen einen Teil des Budgets zugeteilt, müssen aber alle Ausgaben vom Wirtschaftsreferat genehmigen lassen. Jährliche Ausgaben werden vom Finanzausschuss kontrolliert.
Die Uni-Vertretung besteht aus 19 Mandaten, derzeit 13 FL-TUWIEN, 3 TU*basis, 1 Gras, 1 AG, 1 Junos. Sie trifft sich 3-4 Mal pro Jahr. Besprochen werden Budgetfragen, Studienbeschränkung etc.
Die HTU ist Inhaber vom Grafischen Zentrum und INTU (Bücher, Schreibwaren etc.).

FACHSCHAFTEN UND REFERATE TREFFEN (FSREF)

Am FSREF alles besprochen, was Fachschaften und Referate betrifft und was der Vorsitz so macht. Studienvertretung (Fachschaften) und Uni-Vertretung kommunizieren über das FSREF miteinander. Das FSREF trifft sich alle 13 Tage in einer Fachschaft oder im HTU-Vorsitz.

STUDIENVERTRETUNG

Die Studienvertretung wird pro Studienrichtung und alle 2 Jahre direkt gewählt. Die 5 Studierenden mit den meisten Stimmen sind die gewählten Studienvertreter_innen. Auf der TU ist es üblich, dass die gewählten Studienvertreter_innen aus den Fachschaften stammen. Es kann sich aber jeder zur Wahl aufstellen. Für Wirtschaftsinformatik gibt es 5 gewählte Studienvertreter_innen.

STUDIENKOMMISSION (STUKO)

In der Studienkommission wird alles entschieden, was für eine bestimmte Studienrichtung relevant ist. Sie besteht aus 4 Studierenden, 4 Mitarbeiter_innen aus dem Mittelbau und 4 habilitierten Professor_innen. Welche Studierende drinnen sitzen, wird von den 5 gewählten Studienvertreter_innen entschieden. Für Beschlüsse (absolute Mehrheit zählt) müssen mindestens 7 Mitglieder der Studienkommission anwesend sein. Sollte es nicht dringende Themen geben (z.B. neuer Studienplan), so trifft sich die StuKo 2-3 Mal pro Semester.

Beispiel eines Themas, welches in der Stuko behandelt wird:
Ein WU-Absolvent möchte eine Beschwerde einreichen, weil er nicht zum TU-Master zugelassen wird. Der/Die StuKo-Vorsitzende bereitet die Tagesordnung vor, die 2 Wochen vor der Sitzung ausgesendet wird. Jedes StuKo-Mitglied kann ein Thema in die Tagesordnung einbringen.

FAKULTÄTSRAT

Der Fakultätsrat ist ein offizielles Gremium der Fakultät. Er besteht aus Studienvertreter_innen, Vertreter_innen des Mittelbaus und Professor_innen, wobei die Professor_innen die absolute Mehrheit halten.
Der FakRat entscheidet Fakultätsangelegenheiten, z.B.:

  • Budget
  • Studienbeschränkung (wäre Angelegenheit der Stuko, aber hat fakultätsweite Abhängigkeiten und Stuko beschäftigt sich nur mit der jeweiligen Studienrichtung)

HABILITATIONSKOMMISSION

Die Habilitationskommission ist für die Habilitation von Professor_innen zuständig. Ein habilitierter Professor kann der „Chef“ für eine Fachrichtung auf einer bestimmten Fakultät werden (Beispiel (ugs.): Er hat den Lehrstuhl für Information Systems).

Beispiel:

  1. Fakultät für Informatik bringt im Senat den Punkt ein “Einberufung der Habilitation für Professor so und so für das Fachgebiet Software Engineering”
  2. Der Senat fragt sich „ist Software Engineering ein Fachgebiet der Informatik?“
  3. Der Dekan sagt: „Ja, das ist ein Fachgebiet der Informatik“
  4. Senat: „Wer ist dafür, dass die Habilitationskommission einberufen wird?“
  5. Kommission wird einberufen, 2 Studienvertreter_innen sitzen drinnen

GREMIEN DER UNIVERSITÄTSLEITUNG

SENAT

Der Senat steht eine Hierarchie über der Studienkommission. Er prüft StuKo-Beschlüsse und macht sie offiziell (z.B. Studienplan). Die Mitglieder des Senats sind Mittelbau, Studierende (7 Mandate, derzeit 6 FLÖ, 1 TU*Basis) und Professor_innen, wobei Mittelbau + Studierende die absolute Mehrheit halten. Alle Dekan_innen, Rektor_innen, Betriebsrat und der Arbeitskreis für Gleichbehandlung sitzen als Auskunftspersonen im Senat. Der Senat trifft sich monatlich.

Beispiel:
Ein Student legt Berufung gegen einen Beschluss ein, die Studienkommission lehnt ab und der Student legt Berufung beim Senat ein.
Kümmert sich drum, dass die Uni wissenschaftlich funktioniert

UNIVERSITÄTSRAT

Der Universitätsrat entspricht in etwa dem Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft. Er kümmert sich also darum, dass kümmert sich drum, dass die Uni als Betrieb funktioniert. Der Universitätsrat agiert auf Basis seiner Geschäftsordnung. Er hat sieben Mitglieder. Sitzungen finden üblicherweise quartalsweise statt.

REKTORAT

Dem Rektorat obliegt die operative Leitung der TU Wien. Es entspricht in etwa dem Vorstand einer Aktiengesellschaft. Das Rektorat agiert auf Basis seiner Geschäftsordnung zumeist als Kollektiv.

Für alle Gremien gilt:
Alles was entsendet wird, muss vom Arbeitskreis für Gleichbehandlung abgesegnet werden.