FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier findest du eine Sammlung von den uns häufig gestellten Fragen, sowie deren Antworten.

Erkunde auch die Seiten unter den Tabs „Studium“ und „Services“.

Sollte deine Frage nicht dabei sein, kontaktiere uns einfach per E-Mail, ruf uns an oder komm am besten persönlich bei uns vorbei.

 

Fachschaft & Co

Fachschaft, was ist das?
Kurz gesagt: wir versuchen dein Unileben und deine Studienbedingungen so angenehm wie möglich zu gestalten, sind deine offizielle Interessensvertretung gegenüber der Universität und sind für dich da bei Fragen, Anregungen und Problemen rund ums Studium. Mehr dazu hier.
Wie kann ich der Fachschaft beitreten?
Alle, die an unserer Arbeit interessiert sind, können jederzeit bei uns mitmachen. Unsere Mitlgieder übernehmen eine Vielzahl an Aufgaben, deren Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Du möchtest auch was tun und Aufgaben übernehmen oder hast eine eigene Idee, was noch niemand von uns macht? Schau einfach beim nächsten Fachschaftstreffen oder einer anderen unserer Veranstaltungen vorbei und werde Teil unserer Gemeinschaft!
Die Termine dazu findest du hier.
Muss ich Wirtschaftsinformatik oder Data Science studieren, um bei euch mitmachen zu können?
Nein! Das ist ein großer Mythos, der aber durch die Namensgebung verständlich ist. So wie die FS Inf Mitlgieder hat, die Wirtschaftsinformatik studieren, sind auch wir bunt gemischt und haben Mitlgieder aus allen fünf Informatik Bachelorstudiengängen!

Du musst aber auch gar nicht (Wirtschafts)Informatik oder überhaupt an der TU Wien studieren, um bei uns mitmachen zu können. Es wäre aber klarerweise von Vorteil, da man unseren Scope dann besser verstehen kann.

Ist die Fachschaft immer offen?
Da wir selbst Studierende sind können wir leider keinen 24/7 Dienst anbieten.
Unsere aktuellen Öffnungszeiten findest du deshalb hier.

Allgemeines

An wen kann ich mich mit Fragen wenden?
An uns!!! Wir sind selbst Studierende der TU Wien und beraten gerne bei allen Anliegen, Fragen und Sonstigem was ansteht.
Komm gerne zu uns ins in die Fachschaft, ruf uns an oder schreib uns eine E-Mail. Die Daten hierzu findest du unter Kontakt. Erkunde vorher ruhig ein wenig unsere Website, da diese so aufgebaut ist, dass sie viele Fragen beantworten sollte.
Wie finde ich den Hörsaal oder sonstige Räume?
Um den Weg zu deiner Vorlesung zu finden gibt es wegweiser.ac.at.
Hier findest du genau beschrieben wo exakt sich der jeder Raum der TU befindet und wie du diesen erreichst.
Ist es notwendig Skripten zu kaufen?
Es gibt Lehrveranstaltungen, in denen Skripten notwendig und sinnvoll sind – oft ist das aber auch nicht der Fall.
Skripten aus vorigen Semestern sind oft immer noch aktuell. Wir haben welche davon bei uns aufliegend.
Komm einfach mal vorbei und schau was wir haben bzw. lass dich informieren ob es in einer Lehrveranstaltung wirklich notwendig ist, eines zu erwerben.

Gerne kannst du uns auch dein altes Skriptum schenken und somit den Bestand erweiteren, bzw. aktuell zu halten.

Ferien und Feiertage: Wann beginnen/enden die Ferien, wann ist frei?
Ferien und diverse andere freie Tage werden an den Universitäten üblicherweise „lehrveranstaltungsfreie Zeit“ genannt. In dieser Zeit finden keine regulären Lehrveranstaltungen und Prüfungen statt, soferne die LVA-Leiter nicht ausdrücklich etwas anderes sagen.
Achtung: Manchmal liest man auch von „vorlesungsfreien Zeiten“. Damit ist exakt dasselbe gemeint, es wird kein Unterschied zwischen Vorlesungen und andern LVA-Typen gemacht.

Beachte: In diesen Zeiten werden aber trotzdem Prüfungstermine angeboten, die du auch in Betracht ziehen solltest, wenn du dein Studium nahe der vorgesehenen Zeit abschließen möchtest!

Grundsätzlich sind folgende Zeiten als Ferien, also lehrveranstaltungsfreie Zeit, vorgesehen:

  • Weihnachtsferien: zwei Wochen, Weihnachten bis Heilige Drei Könige
  • Semesterferien: Februar
  • Osterferien: zwei Wochen um die Osterzeit
  • Sommerferien: Juli, August, September

Siehe auch Fristen und Ferialzeiten

Job und Studium: Kann ich trotz Berufstätigkeit studieren?
Im Prinzip ja, einfacher wird es dadurch aber nicht gerade. Der Studienbetrieb ist (mit wenigen Ausnahmen) nicht auf die Bedürfnisse von Berufstätigen ausgerichtet. Besonders in den ersten 3 Semestern des Studiums ist mit erhöhtem Aufwand und relativ viel Anwesenheit auf der Uni zu rechnen. Später lockert sich das ein wenig – trotzdem bleibt flexible Zeiteinteilung wichtig.

Fazit: Wenn du einen typischen Vollzeitjob (mehr als ca. 30h pro Woche) hast, solltest du dir sehr genau überlegen, ob nicht ein speziell für Berufstätige angepasstes Ausbildungsangebot (wie es etwa einige Fachhochschulen anbieten) für dich besser geeignet ist. Teilzeitjobs mit flexibler Zeiteinteilung sind jedoch meistens in späteren Semestern kein Problem.

Doppelstudium: Informatik und Wirtschaftsinformatik an der TU Wien – geht das?
Die Informatik-Studienrichtungen und Wirtschaftsinformatik an der TU Wien haben einige weitgehend inhaltsgleiche Module, die über den Weg der Anrechnung in beiden Studien verwendet werden können.

Wieviele und welche Stunden dafür gezählt werden, muss individuell mit dem Studiendekan des Studiums, für das du eine Anrechnung vornehmen willst, abgeklärt werden.

Hinweis: Aus dem Studium, das du als Zulassungsvoraussetzung verwendest, kannst du dir allerdings keine LVAs auf dein(e) Masterstudium/Masterstudien anrechnen lassen. Wenn du z.B. nach dem Winf-Bachelor einen Informatik-Master anhängst, kannst du dir dafür keine LVAs aus dem Winf-Bachelor anrechnen lassen.

Von einem anderen Bachelor Informatik Studium an der TU Wien zu Wirtschaftsinformatik wechseln oder umgekehrt, geht das?
Ja! Vor allem im ersten Semester ist das besonders einfach, da der Großteil der zu absolvierenden Fächer gleich ist (abgesehen von den BWL-Fächern sind alle StEOP Fächer für Wirtschaftsinformatik auch Teil der Informatik StEOPs). Beachte aber, dass je später du wechselst, desto mehr Fächer musst du nachholen.

Den Wechsel des Studiums musst du in der Studienabteilung bekanntgeben.

Was ist die Mindest- und Durchschnittsstudienzeit von Wirtschaftsinformatik?
Es gibt keine „Mindeststudiendauer“ im Sinne dessen, dass man „mindestens so lange studieren muss“ ;-).

Das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik an der TU Wien ist auf 6 Semester ausgelegt, das Masterstudium Wirtschaftsinformatik auf 4 Semester. Diese Zeiten sind bei entsprechendem Engagement nicht unrealistisch.

Beachte, dass für Studienanfänger des Bachelorstudiums Winf eine Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) gilt, die sich bei schlechter Studienplanung auch studienverzögernd auswirken kann. Genaue Angaben zur Durchschnittsstudienzeit sind schwer zu machen. Bei vielen variiert die Zeit zwischen 7 und 8 Semester (Bachelor).

Unterlagen: Woher bekomme ich Skripten, Bücher etc.?
Skripten sind Lehrmaterialien, die von den Vortragenden selbst zusammengestellt werden. Es gibt sie für einige, aber nicht alle Lehrveranstaltungen. Skripten werden üblicherweise im grafischen Zentrum im Freihaus oder von den Instituten selbst verkauft.

Die meisten gängigen Lehrbücher können in TU Wien Bibliothek oder der jeweiligen Bibliothek des Instituts, das die LVA anbietet, ausgeliehen werden.

Welche Lehrmaterialien für eine bestimmte LVA verwendet werden, erfährst du üblicherweise beim ersten Vorlesungstermin.

An der TU empfiehlt sich für den Bücherkauf das INTU (im Bibliotheksgebäude).

Stipendium, Familienbeihilfe, Steuer, Sozialversicherung: wer kennt sich da aus?
Offizielle Auskünfte über Studienbeihilfe/Familienbeihilfe, etc. bekommst du auf der Homepage des zuständigen Ministerums: www.stipendium.at.

Für Fragen zu den Themen Stipendium, Familienbeihilfe, Steuer, Sozialversicherung bzw. sonstigen Sozialanliegen wende dich bitte an das Sozialreferat der HTU: htu.at/sozial.

Bis wann muss ich den ÖH-Beitrag eingezahlt haben?
Je früher, desto besser! Es gibt jedoch die Nachfrist. Das heißt du kannst bis zum 30. November (Wintersemester) bzw. 30. April (Sommersemester) noch einzahlen und bist trotzdem im jeweiligen Semester eingeschrieben, ohne draufzahlen zu müssen.
Ab wann muss ich den Studienbeitrag zahlen?
Drittstaatsangehörige zahlen leider von Anfang an € 745,92  pro Semester.

Generell beträgt die Mindeststudienzeit 6 Semester für den Bachelor. Dass das nicht ganz realistisch ist, wissen wohl die meisten. Jede Person bekommt allerdings 2 Toleranzsemester gutgeschrieben, das heißt die Studiengebühren werden erst ab dem 9. Semester fällig. Diese betragen € 363,36 pro Semester.

In beiden Fällen muss der ÖH-Beitrag zusätzlich auch gezahlt werden!

Stimmt es, dass auf der TU sehr viel gefeiert wird?
Ja! Jede Studienrichtung hat ihre eigene Fachschaft und üblicherweise organisiert jede Fachschaft zumindest einmal im Semester eine Party. Schau in unserem Kalender nach, wann bei uns das nächste Festl ansteht! 😉

Vor dem Studium

Inskription (sich für das Studium registrieren): wie, wann, wo? (Aufnahmeverfahren)
Wenn du ein Studium an der TU Wien studieren willst, musst du dich dafür an der TU Wien inskribieren.

Die Zulassung zum Studium (Inskription) erfolgt in der Studien- und Prüfungsabteilung der TU Wien. Du kannst nur innerhalb der Inskriptionszeit (=allgemeine Zulassungsfrist) und nicht während eines laufenden Semesters ein Studium beginnen. Achte darauf dich rechtzeitig zu inskribieren, da es gegen Ende der Inskriptionsfrist oft zu langen Wartezeiten kommt.

Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik: Seit dem Wintersemester 2016 gibt es für das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik (Kennzahl 033 526) ein Aufnahmeverfahren, das du absolvieren musst, bevor du dich inskribieren kannst. Während dem Verfahren musst du

  • eine Bewerbung schreiben, warum du Wirtschaftsinformatik studieren möchtest (muss nicht all zu fancy sein, davor brauchst du echt keine Angst haben – einfach ein paar Gründe angeben und Interesse zeigen passt schon)
  • 50€ einzahlen, die du zurückerstattet bekommen wirst
  • am Reihungstest teilnehmen, welcher während den Sommerferien stattfindet (beachte, dass du an diesem Test auch teilnehmen musst, wenn du erst im darauffolgenden Sommersemester anfangen möchtest).
    Im Reihungstest werden Problemlösungskompetenz und schlussfolgerndes Denken, sowie Textverständnis überprüft.  Es werden KEINE Programmier- und KEINE Informatikkenntnisse abgeprüft und auch KEINE Vorerfahrungen mit Computern oder Informatik vorausgesetzt.

Weitere Infos und die Registrierung für das Aufnahmeverfahren gibt es hier.

Wie kann ich mich auf das Studium vorbereiten?
Wir bekommen hin und wieder Anfragen von Studieninteressierten, die erst in einigen Monaten mit dem Studium beginnen und sich fragen, ob und wie sie sich auf das Studium vorbereiten sollten.
Grundsätzlich gibt es keinen Zwang zu Vorarbeit (die Matura sollte das Einstiegsniveau sicherstellen), wer aber Zeit dafür hat, kann sich mit etwas Vorbereitung durchaus einen Startvorteil verschaffen.

Erfahrungsgemäß haben Anfänger in diesen Bereichen Probleme:

  • Programmieren: Eine der typischen Anfangshürden beim Studienbeginn. Wer bislang nie programmiert hat, sollte versuchen, zumindest die Grundbegriffe zu erlernen (z.B. im Selbststudium mit einem der zahlreichen Bücher zum Thema). Die Wahl der Programmiersprache ist ziemlich egal; für den Einstieg ist Java gut geeignet (die auch in den Einstiegslehrveranstaltungen und während des ganzen Studiums verwendet wird).
  • Mathematik: Die Mathematik im Wirtschaftsinformatik-Studienplan ist zwar nicht ganz so heftig wie jene von z.B. Technischer Physik, aber durchaus anspruchsvoll. Auch hier kann Auffrischung nicht schaden, wenn man sich unsicher fühlt.
  • Englisch: Wer sich bei der Matura gerade noch durchgequält hat, sollte etwas üben. Wichtig ist dabei vor allem das Verständnis englischer Texte. Schon im ersten Semester kann es passieren, dass man einen längeren englischsprachigen Artikel aus einer Fachzeitschrift verstehen und wiedergeben muss. Diese Texte sind oft deutlich anspruchsvoller, als das, was man im Englischunterricht kennengelernt hat. Wer den Master ebenfalls an der TU studieren will, muss sowieso ein gutes Niveau haben, da der komplette Master auf Englisch ist.

Wie gesagt, es handelt sich hierbei lediglich um Empfehlungen, die den Einstieg erleichtern können. Wer zur Vorbereitung keine Zeit hat, muss kein schlechtes Gewissen haben 🙂

Programmieren: welchen Stellenwert nimmt es beim Studium ein, welche Sprachen werden verwendet?

Programmieren ist zwar nicht der Kern des Studiums, gehört aber zum unverzichtbaren Handwerkszeug von WirtschaftsinformatikerInnen. Ein Winf-Absolvent sollte zumindest in einer gängigen Sprache einigermaßen sattelfest sein, d.h. überschaubare Problemstellungen ohne große Mühe in korrekte, effiziente, und wartbare Programme übersetzen können.

Im Studium kommt hauptsächlich Java zum Einsatz, wobei mehr Wert auf das Verständnis der grundlegenden Konzepte (strukturiertes Programmieren, diverse Standardalgorithmen, Datenstrukturen und Entwurfsmuster) gelegt wird, als auf genaue Detailkenntnis einer bestimmten Sprache.

Tipp für Anfänger: Wirtschaftsinformatik an der TU Wien ist kein BWL-Studium mit ein paar drübergestreuten EDV-Kursen. Du wirst im Laufe des Studiums einige Zeit mit Software-Entwicklung verbringen. Wenn dich dieses Thema überhaupt nicht interessiert, ist Wirtschaftsinformatik an der TU Wien wahrscheinlich keine gute Wahl. Du hast zwar nur an der TU Wien die Möglichkeit ein „reines“ Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik zu beginnen, es gibt jedoch einige mehr oder weniger „verwandte“ Studienrichtungen (wie daszum Beispiel das Bachelorstudium „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ bei Studienzweigwahl Wirtschaftsinformatik im 2. Abschnitt an der WU Wien), die für dich in Frage kommen könnten.

Ich hab die Matura noch nicht. Kann ich trotzdem studieren?
Ja – du musst jedoch außerordentlich inskribieren. Die Inskription verläuft nach dem gleichen Schema wie eine „normale“ Inskription, nur ohne Reifeprüfungszeugnis. Du bekommst dann statt der Kennzahl deines gewählten Studiums die Kennzahl 990 (Besuch einzelner Lehrveranstaltungen), die dich berechtigt alle angebotenen Lehrveranstaltungen deines Studiums zu absolvieren.

Um jedoch dein Studium abschließen zu können, brauchst du natürlich die Matura. Das bedeutet, sobald du dein Reifeprüfungszeugnis hast, gehst du wieder zur Studien- u.Prüfungsabteilung und inskribierst als ordentlicher Hörer und lässt dir dann deine ganzen Prüfungen, die du unter der Kennzahl 990 gemacht hast, auf dein ordentliches Studium im Dekanat anrechnen.

Achtung: Gem. § 78 (7) UG 02 können Prüfungen als außerordentlicher Hörer nur anerkannt werden, wenn diese vor der vollständigen Absolvierung der Reifeprüfung abgelegt wurden. D.h. man kann sich nur LVAs mit Prüfungsdatum vor der Matura anrechnen lassen.

TU, WU oder Uni – wo soll ich Wirtschaftsinformatik studieren?
Wenn man als Studienanfänger in Wien Wirtschaftsinformatik studieren will, so gibt es an der TU Wien, sowie an der Uni Wien, die Möglichkeit ein „reines“ Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik neu zu inskribieren.

An der WU Wien (wie auch an der Universität Linz) liegt der Schwerpunkt eher auf der wirtschaftswissenschaftlichen Säule des Studiums. Dem gegenüber steht die TU Wien, wo der Schwerpunkt des Studiums auf der technischen/informatischen Seite angesiedelt ist.

Wo du studieren sollst musst du für dich selbst entscheiden. Lies am besten die Inhalte der beschriebenen Studien, informiere dich bei den jeweiligen Universitäten und überleg dir, welches Studium am besten zu dir passt.

Bachelor Wirtschaftsinformatik studieren ohne Aufnahmeverfahren, geht das?
Jein. Das ist nur dann möglich, wenn du bereits Fächer im Ausmaß von 90 ECTS eines gleichwertigen Studiums an einer anderen Uni absolviert hast, die für Fächer aus dem Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik an der TU Wien angerechnet werden können. Über Anrechnungen entscheidet das Studiendekanat.
Quereinsteigen ins Sommersemester, geht das?
Ja! Du kannst dich auch einfach im Sommersemester bei der Studien- und Prüfungsabteilung inskribieren. Aus unserer Sicht ist das Studium deswegen nicht schwieriger oder einfacher. Eine Semesterempfehlung für den Quereinstieg findest du am Ende des aktuellen Curriculums. Du siehst die gleiche Semesterempfehlung auch in TISS, wenn du das entsprechende Sommersemester auswählst.

Beachte für das Bachelor Studium Wirtschaftsinformatik:

  • Du musst trotzdem das Aufnahmeverfahren im Vorjahr absolviert haben (siehe Kapitel Aufnahmeverfahren).
  • Jene Lehrveranstaltungen, welche zur STEOP gehören, müssen in beiden Semestern angeboten werden, daher hast du jedes Semester die Möglichkeit zumindest diese Lehrveranstaltungen zu absolvieren.
Ich habe mein Bachelorstudium an der WU (oder an einer anderen Uni) abgeschlossen. Kann ich den Master in Business Informatics oder Data Science an der TU Wien trotzdem studieren?
Ja! Es kann aber sein, dass du Auflagen erfüllen musst. Mehr dazu findest du hier und im offiziellen Studienplan deines Wunschstudiums.
Ich habe meine Matura/mein Bachelorstudium nicht in Österreich abgeschlossen. Kann ich trotzdem Wirtschaftsinformatik oder Data Science an der TU Wien studieren?
Infos zur Bewerbung, benötigte Dokumente, Studienbeitrag findest du hier. Die Bearbeitungszeit ist 10-12 Wochen. Eine rechtzeitige Berwerbung wird daher empfohlen.

Das Referat für ausländische Studierende von der HTU hilft dir bei Angelegenheiten rund um Visum, Versicherung, Sprache, beglaubigte Urkunden.

Für ein deutschsprachiges Studium an der TU Wien (BSc Wirtschaftsinformatik) benötigst du C1 Deutsch Kentnisse. Die Studiengänge Master Business Informatics und Master Data Science werden auf Englisch angeboten, wofür du keine Deutschkenntnisse benötigst.

Mehr zu den benötigten Deutschkenntnissen an der TU Wien findest du hier.

Studienbeginn

STEOP - Was ist das?
STEOP – Die STudienEingangs- und OrientierungsPhase ist dazu da, damit du herausfinden kannst, ob das von dir gewählte Bachelorstudium für dich geeignet ist. Sie ist ein Pool aus mehreren LVAs, die die Grundlage für höhere Fächer bieten sollen. Die STEOP muss absolviert werden, um Fächer ab dem dritten Semester abschließen zu können. Es ist zwar vorgesehen, die STEOP im ersten Semester abzuschließen, die STEOP Fächer werden aber sowohl im Winter- als auch im Sommersemester angeboten.

Die STEOP für das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik umfasst 16,5 ECTS und setzt sich aus folgenden Fächern zusammen:

  1. Pflichtteil (13.5 ECTS):
    • VO Algebra und Diskrete Mathematik für Informatik und Wirtschaftsinformatik (4,0 ECTS)
    • VU Einführung in die Programmierung 1 (5,5 ECTS)
    • VO Grundlagen der Betriebs- und Unternehmensführung (3,0 ECTS)
    • VU Orientierung Informatik und Wirtschaftsinformatik (1,0 ECTS)
  2. Freie Wahl aus folgendem Pool (mind. 3,0 ECTS):
    • UE Algebra und Diskrete Mathematik für Informatik und Wirtschaftsinformatik (5,0 ECTS)
    • VO Analysis für Informatik und Wirtschaftsinformatik (2,0 ECTS)
    • UE Analysis für Informatik und Wirtschaftsinformatik (4,0 ECTS)
    • VU Denkweisen der Informatik (5,5 ECTS)
    • VU Formale Modellierung (3,0 ECTS)
    • VU Grundlagen der Organisation (3,0 ECTS)
    • VU Kosten- und Leistungsrechnung (3,0 ECTS)
    • VU Objektorientierte Modellierung (3,0 ECTS)
    • VU Rechnungswesen (2,0 ECTS)
    • VU Technische Grundlagen der Informatik für Wirtschaftsinformatik (3,0 ECTS)

Beachte:

  • Um in Mindeststudienzeit zu bleiben, ist grundsätzlich vorausgesetzt, 30 ECTS pro Semester zu absolvieren. Das heißt, dass wenn du deine STEOP nach Plan im ersten Semester machst, du schon auch noch die restlichen 13,5 ECTS machen solltest. Wenn du dich aber einfach an die Semesterempfehlung im TISS haltest, machst du das sowieso.
  • Um Nicht-STEOP-Fächer aus dem ersten und zweiten Semester absolvieren zu können, ist noch keine absolvierte STEOP notwendig! Diese benötigst du erst für Fächer ab dem dritten Semester.

Nach der STEOP:

Normalerweise erkennt das TISS ob man die Voraussetzungen erfüllt, um sich für höhersemestrige Lehrveranstaltungen anzumelden. Sollte das nicht der Fall sein oder es zu Problemen kommen, schreibt dem LVA-Leiter.

TISS, TUWEL, was ist was?
Das TISS ist das Onlineportal zum Anmelden zu Lehrveranstaltungen und für vieles mehr.
TUWEL ist eine E-Learning Plattform welche manche LVAs unterstützen.
Muss ich Vorlesungen besuchen?
Nein. Schaden kann es natürlich nie 🙂 Am besten ist es, zumindest in den ersten Stunden „hineinzuschnuppern“ – bei guten Vortragenden können Vorlesungen sehr interessant und nützlich sein.

Andere Arten von Lehrveranstaltungen wie z.B. VU, UE, … haben jedoch oft Anwesenheitspflicht. Informiere dich hier vorher im TISS.

Lehrveranstaltungen (LVAs)

Überschneidung: die Lehrveranstaltung X ist zeitgleich mit Y – was tun?
Fächer aus der vorgeschlagenen Semestereinteilung dürfen sich nicht überschneiden, da den Studierenden ein Abschließen in der vorgesehen Mindeststudienzeit ermöglicht werden muss.

Dass sich zwei Fächer überschneiden, die nicht für dasselbe Semester vorgesehen sind, lässt sich nicht vermeiden. Auf jeder Uni gibt es tausende Studierende in verschiedensten Studienrichtungen und -plänen, hunderte Vortragende in dutzenden Instituten und ein beschränktes Kontingent an ausreichend großen Hörsälen. Es ist daher absolut unmöglich, für alle Teilnehmer perfekte Termine zu finden.

Nachdem das gesagt wurde: Wenn es in den ersten Semestern zu gravierenden Überschneidungen von stark besuchten Pflicht-LVAs kommen sollte, setzen wir uns gern mit den Vortragenden in Verbindung, um etwas bessere Termine (im Sinne von „unterm Strich sind damit weniger Leute unglücklich“) zu vereinbaren. Das hat bereits mehrmals funktioniert – Erfolgsgarantie kann es aber keine geben.

In allen anderen Fällen – besonders Überschneidungen mit kleineren LVAs oder Überschneidungen mit Wahlfächern – ist es sinnvoller, wenn du dich persönlich mit den anderen Teilnehmern absprichst und dann an die LVA-Leitung wendest.

(Semester-)Wochenstunden/ECTS-Punkte: was ist das?
Jede LVA hat eine gewisse Stundenanzahl. So hat z.B. die VO aus „Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie“ 2 Wochenstunden. Das bedeutet, dass diese LVA jede Woche, ein Semester lang, insgesamt 2 Stunden dauert (eine akademische Stunde dauert dabei nur 45 Minuten). Für Stipendien und Beihilfen ist es oft erforderlich, LVAs im Umfang einer bestimmen Stundenzahl pro Semester zu absolvieren (d.h. ein positives Zeugnis dafür zu bekommen, meist als Resultat einer Prüfung oder der laufenden Benotung bei Übungen).

Seit Umsetzung des Bolognia-Prozesses werden zusätzlich zu – und in den neuen Studienplänen auch anstelle von – Semesterwochenstunden ECTS-Punkte angegeben. Im Unterschied zu Semesterstunden, die den „Anwesenheitsaufwand“ an der Universität für eine LVA angeben sollen, geben ECTS-Punkte Auskunft über den Arbeitsaufwand an, der für einen Studenten in einer Lehrveranstaltung anfällt. Zusätzlich werden mittlerweile von beinahe allen europäischen Universitäten ECTS-Punkte für ihre Kurse vergeben, sodass eine Vergleichbarkeit zwischen Leistungen an verschiedenen Universitäten möglich wird. Durch das alte System der Semesterwochenstunden, welche nur im deutschsprachigen Raum verwendet wurden, war das nicht möglich.

Wie melde ich mich zu Lehrveranstaltungen an?
Zu Vorlesungen (VO) ist grundsätzlich keine Anmeldung erforderlich. Zu Übungen (UE), Praktika (PR), Vorlesungen mit Übungen (VU) etc. muss man sich fast immer anmelden. Meistens ist bei solchen LVAs zumindest in der ersten Stunde Anwesenheitspflicht.

Du musst Dich selbständig und eigenverantwortlich um die Zusammenstellung eines geeigneten Stundenplans sowie rechtzeitige Anmeldung kümmern! Berücksichtige bei der Auswahl deiner Lehrveranstaltungen, dass es für Studienanfänger auf der TU Wien eine Studieneingangsphase gibt (d.h. dass du bestimmte Basisfächer bereits absolviert haben musst, um fortgeschrittene Lehrveranstaltungen belegen zu können). Idealerweise sollte sich dein Stundenplan an den Stundenplanvorschlag aus der Semesterempfehlung im TISS orientieren.
Wo und wofür man sich anmelden muss, erfährt man spätestens in der ersten Stunde der zugehörigen Vorlesung. Meistens geschieht das über die entsprechende Funktion im TISS. Dazu müssen die LVAs zuerst zu den Favoriten hinzugefügt werden. Bei Übungen, ist häufig zusätzlich auch eine Anmeldung zu einer Gruppe erforderlich.

Zu beachten ist auch, dass einige wenige LVAs eigene Anmeldesysteme auf ihren jeweiligen Homepages haben.

Freie Wahlfächer vs. Transferable Skills (ehem. Fachübergreifende Qualifikationen)
Hier wollen wir kurz den Unterschied zwischen Freien Wahlfächern und Transferable Skills erläutern.

Freie Wahlfächer: „Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls können frei aus dem Angebot an wissenschaftlichen/künstlerischen Lehrveranstaltungen aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten gewählt werden, sofern sie der Vertiefung des Faches oder der Aneignung außerfachlicher Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen dienen.“

D.h. du darfst machen was du willst. Es kann irgendein Fach an irgendeiner Universität sein. Du darsfst das Fach aber nicht bereits durch ein anderes abgedeckt haben. Beispielsweise könntest du nicht Einführung in die Programmierung für Technische Physik belegen, da du Inhalte bereits in deinem Studium abdeckst.

 

Transferable Skills (ehem. Fachübergreifende Qualifikationen oder auch Softskills): „Durch dieses Modul sollen Studierende Qualifikationen erwerben, die über die für das Studium typischen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten hinausgehen und im Berufsalltag eine wesentliche Rolle spielen, wie zum Beispiel: Verhandlungsführung, Präsentations- und Kommunikationstechnik, systematische Recherche und Planung, Konfliktmanagement, Teamfähigkeit und Führung, Organisation und Management, Betriebsgründung und Finanzierung, Verständnis rechtlicher Rahmenbedinungen, Verbesserung von Fremdsprachenkenntnissen.“

D.h. du musst Fächer, aus dem Transferable Skills Katalog im TISS belegen.

Master Fächer bereits während dem Bachelor an der TU absolvieren, geht das?
Ja! Du kannst bereits während dem Bachelorstudium viele Masterfächer absolvieren. Das ist eine gängige Taktik, die viele Leute machen, wenn ihnen nur noch ein paar wenige VO Prüfungen aus dem Bachelor fehlen.

Beachte:

  • Du kannst dich ohne Bachelor Abschluss noch nicht für den Master inskribieren! Du schließt nur Fächer ab und bekommst dafür Zeugnisse. Sobald du den Bachelor Abschluss hast, kannst du dich ganz normal für den Master inskribieren.
  • Du solltest diese Fächer dann nicht für den Bachelor anrechnen lassen, da sie sonst nicht für den Master zählen können! Kein Fach kann für ein Bachelor und ein Master Studium gleichzeitig angerechnet werden.

Prüfungen

Prüfungseinsicht: Kann ich mir die korrigierten Prüfungen ansehen und/oder kopieren?
Ja. Zu jeder schriftlichen Prüfung muss es die Möglichkeit zur Einsichtnahme geben (meistens wird von dem/der Prüfenden ein Termin dafür bekanntgegeben). Die korrigierten Blätter darf man auch kopieren. Genauer: laut § 79 Abs. 4 UG ist der oder dem Studierenden Einsicht in die Beurteilungsunterlagen und in die Prüfungsprotokolle zu gewähren, wenn sie oder er dies innerhalb von sechs Monaten ab Bekanntgabe der Beurteilung verlangt. Die oder der Studierende ist berechtigt, von diesen Unterlagen Kopien anzufertigen.

Eine Ausnahme sind jedoch Multiple-Choice Tests. Hier kann die LVA-Leitung eine Kopie, bzw. ein Abfotografieren verbieten – die Einsicht in diese Tests selbst kann aber nicht verboten werden.

Wiederholen von Prüfungen: wie oft darf ich antreten?
Vorlesungsprüfungen und Lehrveranstaltungen mit Prüfungscharakter (Übungen, Seminare, etc.) darfst du grundsätzlich vier Mal wiederholen, das bedeutet also maximal fünf Antritte. Bei „richtigen“ Prüfungen (also Vorlesungsprüfungen, nicht Übungen etc.) muss der vierte und fünfte Antritt vor einer Kommission erfolgen. Scheitert man auch bei der letzten Möglichkeit, wird die Zulassung zum jeweiligen Studium an der betreffenden Universität dauerhaft entzogen. Bei schriftlichen Prüfungen wird die benotete Arbeit im Normalfall einer Kommission vorgelegt, diese ist nicht bei der Prüfung anwesend.
Wie ist das bei positiven Prüfungen, wenn ich mich verbessern will? Positiv absolvierte Prüfungen darfst du auch wiederholen; die vorherige Note wird mit dem neuerlichen Antritt nichtig. Es kann also sehr wohl passieren, dass du dich verschlechterst oder sogar ein Nicht Genügend bleibt.

Was tun, wenn’s eng wird? Manche Prüfer sind zuvorkommend und verschweigen negative Prüfungsantritte, wenn man explizit darum bittet. Außerdem werden in der Praxis LVAs mit verschiedenen LVA-Nummern (selbst wenn die Bezeichnungen ident sind) getrennt gezählt – darauf gibt’s aber keine Garantie, es ist eher eine rechtliche Grauzone. Der früher übliche Trick, einfach bei der selben LVA unter einer anderen Studienkennzahl anzutreten, funktioniert nicht mehr; möglich ist aber der Umweg über eine andere LVA, die man unter einer anderen Kennzahl absolviert hat und die anrechenbar ist. In jedem Fall musst du dich selbständig und vor allem rechtzeitig um Ausweichmöglichkeiten kümmern – nach dem fünften Antritt ist es zu spät!

Prüfungsabmeldung: Werde ich negativ beurteilt, wenn ich zu einer angemeldeten Prüfung nicht erscheine?
Nein. Wo keine Leistung erfolgt, darf auch keine Beurteilung erfolgen. Trotzdem solltest du dich nach Möglichkeit abmelden; ganz besonders dann, wenn die Plätze beschränkt sind!

Du wirst aber sehr wohl negativ beurteilt, wenn du eine Prüfung oder prüfungsimmanente Lehrveranstaltung (Übung u.ä.) beginnst und mittendrin abbrichst.

Anrechnungen: Kann ich Prüfungen von anderen Studienrichtungen anrechnen lassen? Welche? Wie?
Im Prinzip ja, sofern Inhalt und Stundenumfang übereinstimmen. Verantwortlich für die Anrechnung ist der jeweilige stellvertretende Studiendekan (aktuell Prof. Dr. Gernot Salzer), die Einreichung und Abwicklung erfolgt am Dekanat.
Für Anrechnungen vom alten Diplomstudienplan auf den neuen Bachelor/Master-Studienplan gibt es fixe Regelungen. Für die freien Wahlfächer ist keine gesonderte Anrechnung nötig.
Muss ich eine bestimmte Reihenfolge von Lehrveranstaltungen oder Prüfungen einhalten?
Im aktuellen Bachelorstudienplan der TU Wien gilt für StudienanfängerInnen eine Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP). Sobald die Voraussetzungen der STEOP erfüllt sind, darfst du die restlichen Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums in beliebiger Reihenfolge absolvieren. Für das Masterstudium Wirtschaftsinformatik an der TU Wien gibt es keine Studieneingangsphase, jedoch wird von Lehrenden immer öfter ein abgeschlossenes Bachelorstudium als Voraussetzung für den Besuch einer Master-Lehrveranstaltung verlangt, sodass es nicht immer möglich ist, Lehrveranstaltungen aus dem Masterstudium Wirtschaftsinformatik bereits im Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik zu absolvieren.

Bachelor- und Masterarbeit

Bachelor- und Masterarbeiten: wie funktioniert das genau?
Im Bachelorstudium der TU Wien ist eine Bachelorarbeit, im Masterstudium ist eine Masterarbeit, und im Diplomstudium (alter Studienplan) eine Diplomarbeit zu verfassen. Für all diese Arbeiten gilt, dass weder Gesetzgeber noch Studienplan genaue Vorschriften zum Umfang oder zur genauen Ausführung machen: in der Praxis hängt es also vom Betreuer ab, was und wieviel verlangt wird.

Bachelorarbeiten sind eigenständige schriftliche Arbeiten im Umfang von 10 Ects, die im Normalfall am Institut eines gewählten Schwerpunktfaches verfasst werden. Der Inhalt und Umfang wird dabei mit dem Betreuer ausgemacht.

Masterarbeiten sind viel größer und haben den Umfang von 27 Ects. Dazu kommt noch das Seminar for Master Students und die Defense mit jeweils 3 Ects.

Nach dem Studium

Welche akademischen Grade bekomme ich als Winf-Absolvent, und wie sieht es mit der internationalen Anerkennung aus?
Das aktuelle Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik an der TU Wien schließt mit dem akademische Grand „Bachelor of Science“, abgekürzt „BSc“ ab. Absolventen des Masterstudiums Business Informatics, sowie des Masterstudiums Data Science der TU Wien, wird der akademische Grad „Diplom- Ingenieurin/Diplom-Ingenieur“, abgekürzt „Dipl.-Ing“ oder „DI“ verliehen, was dem internationalen akademischen Grad „Master of Science“ entspricht und entsprechend auf der Abschlußurkunde vermerkt ist.

Muss ich meinen Titel angeben, und wie?
Es gibt in Österreich keine Pflicht, akademische Grade zu führen. Sie sind nicht Teil des Namens, egal ob Bachelor oder Doktor. Wer will, kann sie aber angeben und in Ausweise eintragen lassen. Mag., DI. und Dr. sind dann vor dem Namen zu führen (üblicherweise in aufsteigender Reihenfolge), Master- und Bachelorgrade dahinter. Beispiel: „DI. Dr. Fritz Mayer, BSc.“

Es ist zu beachten, dass niedrigere Grade nicht durch höhere aufgehoben werden: wer einen Bachelor, dann den Dipl.Ing. und danach den Doktor erwirbt, darf alle drei Grade führen. Weitere Informationen zum Thema finden sich auf der zuständigen Ministeriumsseite.

Kann ich nach dem Masterstudium an der TU Wien ein Doktorat machen?
Ja. Absolventen eines Masterstudiums an der TU Wien (Abschluss: Dipl.-Ing) können ein Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften anschließen – nähere Informationen zu dieser Möglichkeit finden sich hier.

International und an Privatunis hängt es von der jeweiligen Universität ab, wer für welches Doktoratsprogramm akzeptiert wird, dabei ist oft ein kompetitives Bewerbungsverfahren üblich.

Beachte, dass das Doktoratsstudium keine Fortsetzung des „normalen“ Studiums ist!  Beim Doktorat geht es um selbständige wissenschaftliche Forschung zu einem speziellen Thema, die in der Dissertation dokumentiert wird. Die formalen und inhaltlichen Ansprüche an eine solche Arbeit sind höher als bei Diplomarbeiten. Die benötigte Zeit kann – je nach Thema, eigenen Zielen und jenen der Betreuer – stark variieren. Es müssen zwar auch einige LVAs absolviert werden, im Vordergrund steht aber immer die Dissertation. Wenn du dich für ein Doktorat interessierst, solltest du dich unbedingt vor der Inskription um ein Thema und die verbindliche Zusage eines Betreuers kümmern.

Wenn du eher an einer Verbreiterung deines Wissens und weniger an einer Forschungskarriere interessiert bist, sind weiterbildende postgraduale Programme (siehe z.B. postgraduate.at oder mba.de) oft sinnvoller, als ein Doktorat. Diese sind meistens für Absolventen verschiedenster Studienrichtungen zugänglich, in relativ kurzer Zeit (1–2 Jahre) abzuschließen und für eine Karriere in der Wirtschaft heute nützlicher.