FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier findest du eine Sammlung von Fragen die wir häufig gestellt bekommen sowie deren Antworten.

Sollte deine Frage nicht dabei sein, kontaktiere uns einfach per E-Mail, ruf uns an, oder am besten, komm persönlich bei uns vorbei.

Wir führen kein Mitgliedsverzeichnis oder Ähnliches. Wer interessiert ist und mitmacht ist implizit Teil der Fachschaft.
Schau einfach beim nächsten Fachschaftstreffen oder einer Anderen unserer Veranstaltungen vorbei und werde Teil unserer Gemeinschaft!
Die Termine dazu findest du hier.

Da wir selbst Studierende sind können wir leider keinen 24/7 Dienst anbieten.
Unsere aktuellen Öffnungszeiten und sonstigen Termine findest du deshalb hier.

Um den Weg zu deiner Vorlesung zu finden gibt es wegweiser.ac.at.
Hier findest du genau beschrieben wo exakt sich der Hörsaal befindet und wie du diesen erreichst.

STEOP – Die STudienEingangs- und OrientierungsPhase

Ab dem WS17:

Derzeit befindet sich ein neuer Bachelor-Studienplan in der Entwicklung. Vor allem im ersten Studienjahr wird sich viel ändern. Updates hierzu gibt es, sobald der Prozess abgeschlossen ist.
Du hast dich im Zeitraum WS13 – SS17 inskribiert?

Die STEOP umfasst in der Informatik das gesamte erste Semester und ist beschränkend. Das bedeutet, dass man Fächer aus dem dritten Semester nur dann belegen darf, wenn man 27 aus den 30 ECTS des ersten Semesters bereits absolviert hat und Fächer aus dem vierten oder einem höheren Semester nur dann, wenn man 30/30 ECTS hat. Anm.: Die Regelung mit den 27/30 fürs dritte Semester gilt nur für Wirtschaftsinformatik und ab dem Wintersemester 2013.

Normalerweise erkennt das TISS ob man die Voraussetzungen erfüllt, um sich für höhersemestrige Lehrveranstaltungen anzumelden. Sollte das nicht der Fall sein oder es zu Problemen kommen, schreibt uns oder gleich dem LVA-Leiter.

An uns!!! Wir sind selbst Studierende der TU Wien und Beraten gerne bei allen Anliegen, Fragen und Sonstigem was ansteht.
Komm gerne zu uns ins Büro, schreib uns eine E-Mail oder verwende einen der anderen Channels um uns zu kontaktieren. Die Daten hierzu findest du im Bereich Kontakt

In vielen Lehrveranstaltungen sind Skripten notwendig und sinnvoll.
Allerdings sind Skripten aus vorigen Semestern oft immer noch aktuell und auch bei uns im Büro aufliegend.
Komm einfach mal vorbei und schau was wir haben bzw. lass dich informieren ob es in dieser Lehrveranstaltung wirklich notwendig ist eines zu erwerben.

Nein. Schaden kann es natürlich nie 🙂 Am besten ist es, zumindest in den ersten Stunden „hineinzuschnuppern“ – bei guten Vortragenden können Vorlesungen sehr interessant und nützlich sein.

Andere Arten von Lehrveranstaltungen wie z.B. VU, UE, … haben jedoch oft Anwesenheitspflicht. Informiere dich hier vorher im TISS.

Hier wollen wir kurz den Unterschied zwischen Freien Wahlfächern und Fachübergreifende Qualifikationen erläutern.

Freie Wahlfächer (TSK\FRW): „Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls können frei aus dem Angebot an wissenschaftlichen/künstlerischen Lehrveranstaltungen aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten gewählt werden, sofern sie der Vertiefung des Faches oder der Aneignung außerfachlicher Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen dienen.“

D.h. du darfst machen was du willst.

Fachübergreifende Qualifiaktionen (TSK\QUA oder Softskills): „Durch dieses Modul sollen Studierende Qualifikationen erwerben, die über die für das Studium typischen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten hinausgehen und im Berufsalltag eine wesentliche Rolle spielen, wie zum Beispiel: Verhandlungsführung, Präsentations- und Kommunikationstechnik, systematische Recherche und Planung, Konfliktmanagement, Teamfähigkeit und Führung, Organisation und Management, Betriebsgründung und Finanzierung, Verständnis rechtlicher Rahmenbedinungen, Verbesserung von Fremdsprachenkenntnissen.“

D.h. du musst Fächer, aus dem Softskillkatalog im TISS belegen.

Ja. Zu jeder schriftlichen Prüfung muss es die Möglichkeit zur Einsichtnahme geben (meistens wird von dem/der Prüfenden ein Termin dafür bekanntgegeben). Die korrigierten Blätter darf man auch kopieren. Genauer: laut § 79 Abs. 4 UG ist der oder dem Studierenden Einsicht in die Beurteilungsunterlagen und in die Prüfungsprotokolle zu gewähren, wenn sie oder er dies innerhalb von sechs Monaten ab Bekanntgabe der Beurteilung verlangt. Die oder der Studierende ist berechtigt, von diesen Unterlagen Kopien anzufertigen.

Vorlesungsprüfungen und Lehrveranstaltungen mit Prüfungscharakter (Übungen, Seminare, etc.) darfst du grundsätzlich vier Mal wiederholen, das bedeutet also maximal fünf Antritte. Bei „richtigen“ Prüfungen (also Vorlesungsprüfungen, nicht Übungen etc.) muss der vierte und fünfte Antritt vor einer Kommission erfolgen. Scheitert man auch bei der letzten Möglichkeit, wird die Zulassung zum jeweiligen Studium an der betreffenden Universität dauerhaft entzogen. Bei schriftlichen Prüfungen wird die benotete Arbeit im Normalfall einer Kommission vorgelegt, diese ist nicht bei der Prüfung anwesend.

Wie ist das bei positiven Prüfungen, wenn ich mich verbessern will? Positiv absolvierte Prüfungen darfst du auch wiederholen; die vorherige Note wird mit dem neuerlichen Antritt nichtig. Es kann also sehr wohl passieren, dass dir dabei ein Nicht Genügend bleibt.

Was tun, wenn’s eng wird? Manche Prüfer sind zuvorkommend und verschweigen negative Prüfungsantritte, wenn man explizit darum bittet. Außerdem werden in der Praxis LVAs mit verschiedenen LVA-Nummern (selbst wenn die Bezeichnungen ident sind) getrennt gezählt – darauf gibt’s aber keine Garantie, es ist eher eine rechtliche Grauzone. Der früher übliche Trick, einfach bei der selben LVA unter einer anderen Studienkennzahl anzutreten, funktioniert nicht mehr; möglich ist aber der Umweg über eine andere LVA, die man unter einer anderen Kennzahl absolviert hat und die anrechenbar ist. In jedem Fall musst du dich selbständig und vor allem rechtzeitig um Ausweichmöglichkeiten kümmern – nach dem fünften Antritt ist es zu spät!

Nein. Trotzdem solltest du dich nach Möglichkeit abmelden; ganz besonders dann, wenn die Plätze beschränkt sind! Du wirst aber sehr wohl negativ beurteilt, wenn du eine Prüfung oder prüfungsimmanente Lehrveranstaltung (Übung u.ä.) beginnst und mittendrin abbrichst.

Im Prinzip ja, sofern Inhalt und Stundenumfang übereinstimmen. Verantwortlich für die Anrechnung ist der jeweilige stellvertretende Studiendekan (aktuell Prof. Dr. Gernot Salzer), die Einreichung und Abwicklung erfolgt am Dekanat.
Für Anrechnungen vom alten Diplomstudienplan auf den neuen Bachelor/Master-Studienplan gibt es fixe Regelungen. Für die freien Wahlfächer ist keine gesonderte Anrechnung nötig.

Im Bachelorstudium der TU Wien ist eine Bachelorarbeit, im Masterstudium ist eine Masterarbeit, und im Diplomstudium (alter Studienplan) eine Diplomarbeit zu verfassen. Für all diese Arbeiten gilt, dass weder Gesetzgeber noch Studienplan genaue Vorschriften zum Umfang oder zur genauen Ausführung machen: in der Praxis hängt es also vom Betreuer ab, was und wieviel verlangt wird. Ein paar sehr grobe Richtwerte kann man aber aus der bisherigen Erfahrung trotzdem geben.
Bachelorarbeiten sind eigenständige schriftliche Arbeiten im Umfang von 10 Ects, die im Normalfall am Institut eines gewählten Schwerpunktfaches verfasst werden. Der Inhalt und Umfang wird dabei mit dem Betreuer ausgemacht.Masterarbeiten sind viel größer und haben den Umfang von 27 Ects. Dazu kommt noch das Seminar for Master Students und die Defense mit jeweils 3 Ects.

Im aktuellen Bachelorstudienplan der TU Wien gilt für StudienanfängerInnen eine Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP). Sobald die Voraussetzungen der STEOP erfüllt sind, darfst du die restlichen Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums in beliebiger Reihenfolge absolvieren. Für das Masterstudium Wirtschaftsinformatik an der TU Wien gibt es keine Studieneingangsphase, jedoch wird von Lehrenden immer öfter ein abgeschlossenes Bachelorstudium als Voraussetzung für den Besuch einer Master-Lehrveranstaltung verlangt, sodass es nicht immer möglich ist, Lehrveranstaltungen aus dem Masterstudium Wirtschaftsinformatik bereits im Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik zu absolvieren.

Skripten sind Lehrmaterialien, die von den Vortragenden selbst zusammengestellt werden. Es gibt sie für einige, aber nicht alle Lehrveranstaltungen. Skripten werden üblicherweise von den Instituten selbst verkauft (Sekretariat).
Die meisten gängigen Lehrbücher können in der jeweiligen Bibliothek entliehen werden.
Welche Lehrmaterialien für eine bestimmte LVA verwendet werden, erfährst du üblicherweise beim ersten Termin.

An der TU empfiehlt sich für den Bücherkauf das inTu (im Bibliotheksgebäude). Manche Skripten sind im Graphischem Zentrum (Freihaus, Erdgeschoss) erhältlich.

Offizielle Auskünfte über Studienbeihilfe/Familienbeihilfe, etc. bekommst du auf der Homepage des zuständigen Ministerums: www.stipendium.at.
Für Fragen zu den Themen Stipendium, Familienbeihilfe, Steuer, Sozialversicherung bzw. sonstigen Sozialanliegen wende dich bitte an das Sozialreferat der HTU: htu.at/Sozial.

Grundsätzlich: Du wirst immer wieder solche Terminkollisionen haben, das lässt sich nicht vermeiden. Auf jeder Uni gibt es tausende Studierende in verschiedensten Studienrichtungen und -plänen, hunderte Vortragende in dutzenden Instituten, und ein beschränktes Kontingent an ausreichend großen Hörsälen. Es ist daher absolut unmöglich, für alle Teilnehmer perfekte Termine zu finden.
Nachdem das gesagt wurde: Wenn es in den ersten Semestern zu gravierenden Überschneidungen von stark besuchten Pflicht-LVAs kommen sollte, setzen wir uns gern mit den Vortragenden in Verbindung, um etwas bessere Termine (im Sinne von „unterm Strich sind damit weniger Leute unglücklich“) zu vereinbaren. Das hat bereits mehrmals funktioniert; Erfolgsgarantie kann es aber keine geben. In allen anderen Fällen – besonders Überschneidungen mit kleineren LVAs oder Überschneidungen mit Wahlfächern – ist es sinnvoller, wenn du dich persönlich mit den anderen Teilnehmern besprichst und dann an die LVA-Leitung wendest.

Wenn du dich allerdings an die vorgeschlagene Semestereinteilung hälst, sollte sich so gut wie nichts überschneiden.

Ferien und diverse andere freie Tage werden an den Universitäten üblicherweise „lehrveranstaltungsfreie Zeit“ genannt. In dieser Zeit finden keine regulären Lehrveranstaltungen und Prüfungen statt, soferne die LVA-Leiter nicht ausdrücklich etwas anderes sagen.
Achtung: Manchmal liest man auch von „vorlesungsfreien Zeiten“. Damit ist exakt dasselbe gemeint, es wird kein Unterschied zwischen Vorlesungen und andern LVA-Typen gemacht.

Siehe auch Fristen und Ferialzeiten

Jede LVA hat eine gewisse Stundenanzahl. So hat z.B. die VO aus „Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie“ 2 Wochenstunden. Das bedeutet, dass diese LVA jede Woche, ein Semester lang, insgesamt 2 Stunden dauert (eine akademische Stunde dauert dabei nur 45 Minuten).
Bei LVAs ohne regelmäßige, wöchentliche Termine (wie bei einigen Übungen und Seminaren) ist die Stundenanzahl eher als grober Indikator für ihren Aufwand oder Stoffumfang zu verstehen. Für Stipendien und Beihilfen ist oft erforderlich, LVAs im Umfang einer bestimmen Stundenzahl pro Semester zu absolvieren (d.h. ein positives Zeugnis dafür zu bekommen, meist als Resultat einer Prüfung oder der laufenden Benotung bei Übungen).
Anmerkung: Seit Umsetzung des Bolognia-Prozesses werden zusätzlich zu – und in den neuen Studienplänen auch anstelle von – Semesterwochenstunden ECTS-Punkte angegeben. Im Unterschied zu Semesterstunden, die den „Anwesenheitsaufwand“ an der Universität für eine LVA angeben sollen, geben ECTS-Punkte Auskunft über den Arbeitsaufwand an, der für einen Studenten in einer Lehrveranstaltung anfällt. Zusätzlich werden mittlerweile von beinahe allen europäischen Universitäten ECTS-Punkte als für ihre Kurse vergeben, sodass eher eine Vergleichbarkeit zwischen Leistungen an verschiedenen Universitäten gegeben ist, als durch das alte System der Semesterwochenstunden, welche nur im deutschsprachigen Raum verwendet wurden.

Zu Vorlesungen (VO) ist grundsätzlich keine Anmeldung erforderlich. Zu Übungen (UE), Praktika (PR), Vorlesungen mit Übungen (VU) etc. muss man sich fast immer anmelden. Meistens ist bei solchen LVAs zumindest in der ersten Stunde Anwesenheitspflicht.
Du musst Dich selbständig und eigenverantwortlich um die Zusammenstellung eines geeigneten Stundenplans sowie rechtzeitige Anmeldung kümmern! Berücksichtige bei der Auswahl deiner Lehrveranstaltungen, dass es für Studienanfänger auf der TU Wien eine Studieneingangsphase gibt (d.h. dass du bestimmte Basisfächer bereits absolviert haben musst um fortgeschrittene Lehrveranstaltungen belegen zu können).
Idealerweise sollte sich dein Stundenplan an dem Stundenplanvorschlag aus dem Studienplan orientieren.

Wo und wofür man sich anmelden muss, erfährt man spätestens in der ersten Stunde der zugehörigen Vorlesung. Meistens geschieht das über die entsprechende Funktion im TISS. Dazu müssen die LVAs zuerst zu den Favoriten hinzugefügt werden. Bei Übungen, ist häufig zusätzlich auch eine Anmeldung zu einer Gruppe erforderlich.

Zu beachten ist auch, dass einige wenige LVAs eigene Anmeldesysteme auf ihren jeweiligen Homepages haben.

Ja. Absolventen des auslaufenden interuniversitären Diplomstudiums Wirtschaftsinformatik (175) bzw. Absolventen des auslaufenden interuniversitären Magisterstudiums Wirtschaftsinformatik nach dem „alten Studienplan“ (Abschluss: Mag. rer. soc. oec) sind an Österreichs staatlichen Universitäten berechtigt, ein Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu inskribieren. Informationen zum Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der TU finden sich hier bzw. hier.
Absolventen des neuen Masterstudiums Wirtschaftsinformatik der TU Wien und der Uni Wien (Abschluss: Dipl.-Ing) können ein Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften anschließen – nähere Informationen zu dieser Möglichkeit finden sich hier.
International und an Privatunis hängt es von der jeweiligen Universität ab, wer für welches Doktoratsprogramm akzeptiert wird, dabei ist oft ein kompetitives Bewerbungsverfahren üblich.
Beachte, dass das Doktoratsstudium keine Fortsetzung des „normalen“ Studiums ist! Beim Doktorat geht es um selbständige wissenschaftliche Forschung zu einem speziellen Thema, die in der Dissertation dokumentiert wird. Die formalen und inhaltlichen Ansprüche an eine solche Arbeit sind höher als bei Diplomarbeiten, die benötigte Zeit kann – je nach Thema, eigenen Zielen und jenen der Betreuer – stark variieren. Es müssen zwar auch einige LVAs absolviert werden (12–30 Stunden, je nach Studienplan), im Vordergrund steht aber immer die Dissertation. Wenn du dich für ein Doktorat interessierst, solltest du dich unbedingt vor der Inskription um ein Thema und die verbindliche Zusage eines Betreuers kümmern.
Wenn du eher an einer Verbreiterung deines Wissens und weniger an einer Forschungskarriere interessiert bist, sind weiterbildende postgraduale Programme (siehe z.B. postgraduate.at oder mba.de) oft sinnvoller als ein Doktorat. Diese sind meistens für Absolventen verschiedenster Studienrichtungen zugänglich, in relativ kurzer Zeit (1–2 Jahre) abzuschließen und für eine Karriere in der Wirtschaft heute nützlicher.

Im Prinzip ja, einfacher wird es dadurch aber nicht gerade. Der Studienbetrieb ist (mit wenigen Ausnahmen) nicht auf die Bedürfnisse von Berufstätigen ausgerichtet. Besonders in den ersten 3 Semestern des Studiums ist mit erhöhtem Aufwand und relativ viel Anwesenheit auf der Uni zu rechnen. Später lockert sich das ein wenig; trotzdem bleibt flexible Zeiteinteilung wichtig.
Fazit: Wenn du einen typischen Vollzeitjob (mehr als ca. 30h pro Woche) hast, solltest du dir sehr genau überlegen, ob nicht ein speziell für Berufstätige angepasstes Ausbildungsangebot (wie es etwa einige Fachhochschulen bieten) für dich besser geeignet ist. Teilzeitjobs mit flexibler Zeiteinteilung sind jedoch meistens kein Problem.

Die Informatik-Studienrichtungen und Wirtschaftsinformatik an der TU Wien haben einige weitgehend inhaltsgleiche Module, die über den Weg der Anrechnung in beiden Studien verwendet werden können.
Wieviele und welche Stunden dafür gezählt werden, muss individuell mit dem Studiendekan des Studiums, für das du eine Anrechnung vornehmen willst, abgeklärt werden.
Hinweis: Aus dem Studium, das du als Zulassungsvoraussetzung verwendest, kannst du dir allerdings keine LVAs auf dein(e) Masterstudium/Masterstudien anrechnen lassen. Wenn du z.B. nach dem Winf-Bachelor einen Informatik-Master anhängst, kannst du dir dafür keine LVAs aus dem Winf-Bachelor anrechnen lassen.

Ja, du kannst auch im Sommersemester mit dem Studium beginnen. Das ist zwar nicht ideal, aber auch kein großes Problem. Da nicht alle Fächer jedes Semester angeboten werden, musst du nur etwas flexibler bei der Gestaltung deines Stundenplans sein.

Achtung: Das Aufnahmeverfahren wird nur einmal pro Studienjahr durchgeführt. Man muss also das Aufnahmeverfahren für das Wintersemester durchlaufen, jedoch hat man die Möglichkeit erst im darauffolgenden Sommersemester das Studium zu beginnen.

Es gibt keine „Mindeststudiendauer“ im Sinne dessen, dass man „mindestens so lange studieren muss“ ;-). Das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik an der TU Wien ist auf 6 Semester ausgelegt, das Masterstudium Wirtschaftsinformatik auf 4 Semester. Diese Zeiten sind bei entsprechendem Engagement nicht unrealistisch – beachte bitte, dass für Studienanfänger des Bachelorstudiums WInf eine Studieneingangsphase (STEOP) gilt, die sich bei schlechter Studienplanung auch studienverzögernd auswirken kann. Genaue Angaben zur Durchschnittsstudienzeit sind schwer zu machen. Bei vielen variiert die Zeit zwischen 7 und 8 Semester (Bachelor).

Wir bekommen hin und wieder Anfragen von Studieninteressierten, die erst in einigen Monaten mit dem Studium beginnen und sich fragen, ob und wie sie sich auf das Studium vorbereiten sollten.
Grundsätzlich gibt es keinen Zwang zu Vorarbeit (die Matura sollte das Einstiegsniveau sicherstellen), wer aber Zeit dafür hat, kann sich mit etwas Vorbereitung durchaus einen Startvorteil verschaffen. Erfahrungsgemäß haben Anfänger in diesen Bereichen Probleme:

  • Englisch: Wer sich bei der Matura gerade noch durchgequält hat, sollte etwas üben. Wichtig ist dabei vor allem das Verständnis englischer Texte. Schon im ersten Semester kann es passieren, dass man in einem Proseminar einen längeren englischsprachigen Artikel aus einer Fachzeitschrift verstehen und wiedergeben muss. Diese Texte sind oft deutlich anspruchsvoller als das, was man im Englischunterricht kennen lernt. Wer den Master ebenfalls an der TU studieren will, muss sowieso ein gutes Niveau haben, da der komplette Master auf englisch ist.
  • Programmieren: Eine der typischen Anfangshürden beim Studienbeginn. Wer bislang nie programmiert hat, sollte versuchen, zumindest die Grundbegriffe zu erlernen (z.B. im Selbststudium mit einem der zahlreichen Bücher zum Thema). Die Wahl der Programmiersprache ist ziemlich egal; für den Einstieg ist Java gut geeignet (die auch in den Einstiegslehrveranstaltungen verwendet wird).
  • Mathematik: Die Mathematik im Wirtschaftsinformatik-Studienplan ist zwar nicht ganz so heftig wie jene von z.B. Technischer Physik, aber durchaus anspruchsvoll. Auch hier kann Auffrischung nicht schaden, wenn man sich unsicher fühlt.

Wie gesagt, es handelt sich hierbei lediglich um Empfehlungen, die den Einstieg erleichtern können. Wer zur Vorbereitung keine Zeit hat, muss kein schlechtes Gewissen haben 🙂

Das aktuelle Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik an der TU Wien schließt mit dem akademische Grand „Bachelor Of Science“, abgekürzt „BSc“ ab. Absolventen des Masterstudiums Business Informatics der TU Wien wird der akademische Grad „Diplom- Ingenieurin/Diplom-Ingenieur“, abgekürzt „Dipl.-Ing“ oder „DI“ verliehen, was dem internationalen akademischen Grad „Master of Science“ entspricht (was auch auf der Abschlußurkunde vermerkt ist).

Muss ich meinen Titel angeben, und wie?
Es gibt in Österreich keine Pflicht, akademische Grade zu führen. Sie sind nicht Teil des Namens, egal ob Bachelor oder Doktor. Wer will, kann sie aber angeben und in Ausweise eintragen lassen. Mag., DI. und Dr. sind dann vor dem Namen zu führen (üblicherweise in aufsteigender Reihenfolge), Master- und Bachelorgrade dahinter. Beispiel: „DI. Dr. Fritz Mayer, BSc.“
Es ist zu beachten, dass niedrigere Grade nicht durch höhere aufgehoben werden: wer einen Bachelor, dann den Dipl.Ing. und danach den Doktor erwirbt, darf alle drei Grade führen. Weitere Informationen zum Thema finden sich auf der zuständigen Ministeriumsseite.

Programmieren ist zwar nicht der Kern des Studiums, gehört aber zum unverzichtbaren Handwerkszeug von WirtschaftsinformatikerInnen. Ein WInf-Absolvent sollte zumindest in einer gängigen Sprache einigermaßen sattelfest sein, d.h. überschaubare Problemstellungen ohne große Mühe in korrekte, effiziente, und wartbare Programme übersetzen können.

Im Studium kommt hauptsächlich Java zum Einsatz, wobei mehr Wert auf das Verständnis der grundlegenden Konzepte (strukturiertes Programmieren, objektorientierte Programmierung, diverse Standardalgorithmen, Datenstrukturen und Entwurfsmuster) gelegt wird als auf genaue Detailkenntnis einer bestimmten Sprache.

Tip für Anfänger: Wirtschaftsinformatik an der TU Wien ist kein BWL-Studium mit ein paar drübergestreuten EDV-Kursen. Du wirst im Laufe des Studiums einige Zeit mit Software-Entwicklung verbringen. Wenn dich dieses Thema überhaupt nicht interessiert, ist Wirtschaftsinformatik an der TU Wien wahrscheinlich keine gute Wahl. Du hast zwar nur an der TU Wien die Möglichkeit ein „reines“ Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik zu beginnen, es gibt jedoch einige mehr oder weniger „verwandte“ Studienrichtungen (wie daszum Beispiel das Bachelorstudium „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ bei Studienzweigwahl Wirtschaftsinformatik im 2. Abschnitt an der WU Wien), die für dich in Frage kommen könnten.

Ja; du musst jedoch außerordentlich inskribieren. Die Inskription verläuft nach dem gleichen Schema wie eine „normale“ Inskription, nur ohne Reifeprüfungszeugnis. Du bekommst dann statt der Kennzahl deines gewählten Studiums die Kennzahl 990 (Besuch einzelner Lehrveranstaltungen), die dich berechtigt alle angebotenen Lehrveranstaltungen deines Studiums zu absolvieren. Um jedoch dein Studium abschließen zu können, brauchst du natürlich die Matura. Das bedeutet, sobald du dein Reifeprüfungszeugnis hast, gehst du wieder zur Studien- u. Prüfungsbteilung deiner Universität(TU Wien: Studien- u.Prüfungsabteilung) und inskribierst als ordentlicher Hörer und lässt dir dann deine ganzen Prüfungen, die du unter der Kennzahl 990 gemacht hast auf dein ordentliches Studium bei der zuständigen Stelle (TU Wien: zuständiges Dekanatszentrum) anrechnen.
Achtung: Gem. § 78 (7) UG 02 können Prüfungen als außerordentlicher Hörer nur anerkannt werden, wenn diese vor der vollständigen Absolvierung der Reifeprüfung abgelegt wurden. D.h. man kann sich nur LVAs mit Prüfungsdatum vor der Matura anrechnen lassen.

Wenn man als Studienanfänger in Wien Wirtschaftsinformatik studieren will, so gibt es an der TU Wien, sowie an der Uni Wien, die Möglichkeit ein „reines“ Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik neu zu inskribieren.

An der WU Wien (wie auch an der Universität Linz) liegt der Schwerpunkt eher auf der wirtschaftswissenschaftlichen Säule des Studiums. Dem gegenüber steht die TU Wien, wo der Schwerpunkt des Studiums auf der technischen/informatischen Seite angesiedelt ist. Wo du studieren sollst musst du für dich selbst entscheiden. Lies am besten die Inhalte der beschriebenen Studien, informiere dich bei den jeweiligen Universitäten und überleg dir, welches Studium am besten zu dir passt.

Wenn du Wirtschaftsinformatik an der TU Wien studieren willst, so musst du dich für das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik (Kennzahl 033 526) an der TU Wien inskribieren.

Die Zulassung zum Studium (Inskription) erfolgt in der Studien- und Prüfungsabteilung der TU Wien. Du kannst nur innerhalb der Inskriptionszeit (=allgemeine Zulassungsfrist) und nicht während eines laufenden Semesters ein Studium beginnen. Achte darauf dich rechtzeitig zu inskripieren, da es gegen Ende der Inskriptionsfrist oft zu langen Wartezeiten kommt.

Bisher waren alle Fachschaftler zu beschäftigt um die FAQ’s der alten Website zu übertragen. Bitte habe noch etwas Geduld! 🙂

Ja! Jede Studienrichtung hat ihre eigene Fachschaft und üblicherweise organisiert jede Fachschaft zumindest einmal im Semester eine Party.